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  • Kakaobaum (Theobroma Cacao):

    Der tropische Baum, der Kakaobohnen produziert. Theobroma bedeutet "Speise der Götter".

    Der Kakaobaum ist sehr anspruchsvoll, was die klimatischen Bedingungen angeht, die nur in Ländern in den Breitengraden zwischen 20 Grad nördlich bis 20 Grad südlich des Äquators zu finden sind.

    Die Pflanze ist ein feuchtigkeitsliebender immergrüner Tropenbaum, der Schatten benötigt. Kakao entsteht aus Samen. Diese Samen keimen und produzieren gute Bäume wenn sie von Schoten kommen, die nicht mehr als 15 Tage grün sind. Die Criollo- und Forastero-Kakaobäume brauchen länger, bis sie Früchte produzieren. Hybridsorten können drei bis vier Jahre nach dem Anpflanzen geerntet werden.

    Faktoren wie Betriebsführung, Bodentyp, Vielfalt der Kakaobäume, Klima, Krankheiten oder Schädlinge haben eine enorme Auswirkung auf die Produktivität. 30 Jahre nach der Pflanzung beginnt die Ausbeute der Kakaobäume zu sinken. Dann ist eine Wiedernutzbarmachung in Form von Neupflanzung oder Pfropfen nötig, um den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen.

  • Kakaobohne:

    Kakaobohnen sind die Samen des Kakaobaums. Die Kakaobohnen sind das Herz und die Seele der Frucht und die Grundlage für die Herstellung der Schokolade; daraus werden Kakaopulver, Kakaobutter, Kakaomasse und schlussendlich Schokolade hergestellt.

    Jede Kakaofrucht enthält in der Regel 40 bis 60 Kakaobohnen.

  • Kakaofrucht:

    Die Kakaofrucht wächst an den Baumstämmen des Kakaobaums. Sie wächst vier bis fünf Monate und braucht einen weiteren Monat bis sie reif ist. Insgesamt dauert es von der Knospe bis zur reifen Frucht fünf bis acht Monate. Die Schote ist zuerst grün und färbt sich dann gelb, orange, rot oder lila, wenn sie reif ist. Die Grösse kann stark variieren. Ihre Länge kann zwischen 10 und 40 cm betragen.

  • Kakaomasse:

    Die Kakaomasse ist eine dicke, zähe und dunkelbraune Paste, die die Basis für alle Schokoladenprodukte bildet.

  • Kakaonibs:

    Kakaonibs sind Kakaobohnen, die von ihren Schalen getrennt, in kleinere Stücke gebrochen und geröstet wurden.

  • Kakaosorten:

    Wie bei Wein oder auch Kaffee gibt es unterschiedliche Kakaosorten. Die Hauptsorten sind Criollo, Trinitario (Edelkakaos) und Forastero (Konsumkakao). Die Sorten haben zudem noch Untersorten (sogenannte Varietäten), die oft regionalen Ursprungs (durch Mutationen, etc.) sind. Bei Criollo gibt es zum Beispiel die in Venezuela angebaute Porcelana.

  • Kinderarbeit:

    Kinderarbeit ist laut Definition: Arbeiten, für die Kinder zu jung sind oder die gefährlich oder ausbeuterisch ist, die körperliche oder seelische Entwicklung schädigen oder die Kinder vom Schulbesuch abhält. Sie beraubt Kinder ihrer Kindheit und verstösst gegen die weltweit gültigen Kinderrechte.

    Lindt & Sprüngli verurteilt alle Formen von Kinderarbeit aufs Schärfste.

    Durch die Verbesserung der Lebensgrundlagen der Bauern und ihrer Gemeinden kann das Risiko von Kinderarbeit reduziert werden. Aus diesem Grund ist das Ziel unseres Nachhaltigkeitsprogramms, des Lindt & Sprüngli Farming Program, die Verbesserung der Lebensbedingungen der Bauern. Durch den Fokus auf Rückverfolgbarkeit und Verifizierung im Rahmen unseres Lindt & Sprüngli Farming Program sind wir zudem in der Lage, potenzielle Fälle von Kinderarbeit zu identifizieren und zu beheben.

    Im Rahmen des Lindt & Sprüngli Farming Program haben wir klare Richtlinien und einen Aktionsplan zur Bekämpfung von Kinderarbeit definiert. 

  • Konsumkakao:

    Kakao mit robusten, oft flachen Aromen (in der Regel der Sorte Forastero). Konsumkakao macht den grössten Teil, circa 90-95%, der weltweiten Gesamtkakaoproduktion aus. Ghana ist der zweitgrösste Kakaoproduzent der Welt, der jährlich etwa 800’000 Tonnen Konsumkakao der Varietät Forastero produziert – fast 20% der weltweiten Ernte.